Kalkwerk Lengefeld

Kalkwerk Lengefeld

Bereits 1528 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung des Abbaus von Kalkstein bei Lengefeld. Im Jahre 1818 wurde schließlich der erste Kalkbrennofen erreichtet.

Das Technische Denkmal Museum Kalkwerk Lengefeld ist eines der am besten erhaltenen und bedeutendsten Beispiele für die alte Bindemittelindustrie in Europa. Das Museum wurde 1986 eröffnet, schrittweise werden weitere Teile der großen Anlage für die Besucher erschlossen.

Derzeit können Sie bei uns vier komplett erhaltene Brennöfen, Kalkmühle, Kaue und Förderschachtgebäude sowie Bergbaugeräte und Bergbaumaschinen besichtigen.

Im Juni und Juli blühen rund 5000 Orchideen auf der Bruchsohle des alten Tagebruchs und Sprengmittellagers. Die Besichtigung unserer wildwachsenden Orchideen (geflecktes Knabenkraut) ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

Es gibt Ausstellungen zur Geschichte des Kalkabbaus, der Branntkalkindustrie, zu Leben und Arbeit der Kalkwerker und der Weberinnung, zu Flora, Fauna und Geologie der Umgebung und zur Geschichte der Einlagerung Dresdner Kunstschätze 1945 im Untertagebereich.

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Auf der Bruchsohle des Museumsgeländes vom Kalkwerk Lengefeld erblüht jedes Jahr in den Monaten Juni und Juli tausendfach das gefleckte Knabenkraut eine wild wachsende Orchideenart, in den schönsten Farben.

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