Technische Museen

Saigerhütte Olbernhau

Saigerhütte Olbernhau

Das heutige Museum Saigerhütte Olbernhau mit seinem Kupferhammer. Die Saigerhütte war gleichzeitig Zentrum der Kupferverarbeitung in Sachsen. Vier Hammerwerke gehörten einst zum Komplex. Das Saigerverfahren ist ein mehrstufiger Schmelzprozess und gehörte zu den Spitzenleistungen des Hüttenwesens. Im Jahre 1537 wurde der Hüttenbetrieb zur Entsilberung von silberhaltigem Schwarzkupfer eröffnet und war ein technisches und bauliches Zeugnis des Hüttenwesens der Buntmetallurgie und  von einmaliger Bedeutung in Europa. Die Saigerhütte Olbernhau bildete über Jahrhunderte ein eigenes Geheimwesen mit einer Vielfalt von Gebäuden.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 9.30 – 16.30

Kontakt:

Telefon: 037360 73367 Fax:     037360 79567 E-mail:  saigerhuette@gmx.de

Raumfahrtausstellung

Am 26.08.1978 startete der erste deutsche Kosmonaut, Dr. [wpseo]Sigmund Jähn, ins All. Die damals in seinem Geburtsort Morgenröthe-Rautenkranz eröffnete Exposition entwickelte sich bis heute zu einer gesamtdeutschen Ausstellung und dokumentiert durch einzigartige Modelle und Originale die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Raumfahrt .

Kontakt:

Deutsche  Raumfahrtausstellung  Morgenröthe-Rautenkranz e.V. Bahnhofstraße 4 08262 Muldenhammer Tel.: 037465 / 2538 zur Webseite

Öffnungszeiten: täglich von 10.00 – 17.00 Uhr

August Horch Museum Zwickau

P 240 Repräsentant ParadefahrzeugTante Emma Ladeneinrichtung

Auf der zweigeschossigen Ausstellungsfläche findet nicht nur die Person August Horch ihre Würdigung. Eine facettenreiche Entwicklungsgeschichte über ein Jahrhundert Zwickauer Automobilbau wird für die Familien im Horch Museum nachvollziehbar. Informative Displays, das Rundkino, Animationen und historisches Filmmaterial dokumentieren Wissenswertes und zeigen Zusammenhänge auf. In der Horch-Villa finden sich die Familien in die Zeit des Lebens und Wirkens eines der größten Automobilbau-Pioniere der deutschen Geschichte zurückversetzt. Das Museum mit seiner Ausstellung, Cafeteria und dem Museumsshop ist für Besucher wie nachfolgend aufgeführt geöffnet. Sonderführungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Hierfür ist aber eine Voranmeldung zwingend erforderlich.

Wanderer W 11 KübelwagenDKW
Öffnungszeiten:

Mo: Ruhetag Di-So: 09:30-17.00

Kontakt:

August Horch Museum Zwickau Audistraße 7 08058 Zwickau Telefon: 0375 / 27 17 38 10 zur Webseite

Bergbaumuseum Oelsnitz

Auf den Spuren des schwarzen Goldes

Bergbaumuseum Oelsnitz

Das Bergbaumuseum Oelsnitz im Erzgebirge vermittelt dem Besucher einen umfassenden Einblick in die technische und ökonomische Entwicklung des Steinkohlebergbaus. Der Besucher des Museums lernt eine Vielzahl von Aus-und Abbauarten kennen, die mit Unterstützung vorführbarar Abbau- und Fördermaschinen die schwere Arbeit der Bergleute veranschaulichen. Die großtechnischen Anlagen befinden sich noch heute am Originalplatz.

Soweit noch vorhanden wurde die historische Inneneinrichtung der Anlage in die Restaurierung einbezogen (Eingangshalle, Dampfmaschinengebäude). Originales Inventar wurde möglichst durch vergleichbare historische Exponate anderer Provenienz ersetzt. So wurde der „typische“ Förderturm der sächsischen Steinkohle aus dem Freitaler Revier umgesetzt. Durch solche Maßnahmen wird das Industriedenkmal in seinem authentischen Funktionszusammenhang interpretiert.

Das Bergbaumuseum wurde in Anlagen des ehemaligen “Kaiserin- Augusta- Schachtes” (ab 1946: “Karl- Liebknecht- Schacht”) eingerichtet. Nachdem der Schacht 1971 stillgelegt wurde, haben traditionsbewusste Bergleute ab 1976 das Museum aufgebaut. Nach 10 Jahren Beräumungs-, Aufbau- und Gestaltungsarbeiten konnte das Bergbaumuseum zum “Tag des Bergmanns” am 4. Juli 1986 eröffnet werden und zieht seither viele bergbau, technik- und geschichtsinteressierte Besucher an.

Das Museum des Sächsischen Steinkohlebergbaus bietet
  • lebendige, anschauliche Führungen
  • originalgetreu gestaltetes Schaubergwerk mit funktionellen Maschinen
  • Turmbefahrung mit Panoramablick
  • größte noch erhaltene Dampfmaschine Sachsens mit 1800 PS in Aktion
  • eines der größten deutschen Museen seiner Art
  • alle Museumsbereiche barrierefrei

Anschrift:

Bergbaumuseum Oelsnitz/ Erzgebirge Pflockenstraße 28 09376 Oelsnitz/ Erzgebirge

Tel.: 037298 | 9394-0 Fax.: 037298 | 939449 E-Mail: info@bergbaumuseum-oelsnitz.de

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Kalkwerk Lengefeld

Kalkwerk Lengefeld

Bereits 1528 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung des Abbaus von Kalkstein bei Lengefeld. Im Jahre 1818 wurde schließlich der erste Kalkbrennofen erreichtet.

Das Technische Denkmal Museum Kalkwerk Lengefeld ist eines der am besten erhaltenen und bedeutendsten Beispiele für die alte Bindemittelindustrie in Europa. Das Museum wurde 1986 eröffnet, schrittweise werden weitere Teile der großen Anlage für die Besucher erschlossen.

Derzeit können Sie bei uns vier komplett erhaltene Brennöfen, Kalkmühle, Kaue und Förderschachtgebäude sowie Bergbaugeräte und Bergbaumaschinen besichtigen.

Im Juni und Juli blühen rund 5000 Orchideen auf der Bruchsohle des alten Tagebruchs und Sprengmittellagers. Die Besichtigung unserer wildwachsenden Orchideen (geflecktes Knabenkraut) ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

Es gibt Ausstellungen zur Geschichte des Kalkabbaus, der Branntkalkindustrie, zu Leben und Arbeit der Kalkwerker und der Weberinnung, zu Flora, Fauna und Geologie der Umgebung und zur Geschichte der Einlagerung Dresdner Kunstschätze 1945 im Untertagebereich.

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Auf der Bruchsohle des Museumsgeländes vom Kalkwerk Lengefeld erblüht jedes Jahr in den Monaten Juni und Juli tausendfach das gefleckte Knabenkraut eine wild wachsende Orchideenart, in den schönsten Farben.

Bergschmiede Markus Röhling

 

Bergschmiede &Pferdegöpel Markus Röhlingin idylischer Lage am Bergbaulehrpfad befindet sich die Bergschmiede und der Pferdegöpel am “Markus Röhling Treibeschacht”. Die Bergschmiede wurde 1773 und der Pferdegöpel im Jahr 1785 erbaut. 1857 wurde die Fundgrube aufgelassen und später der Pferdegöpel abgerissen.

Seit 1999 betreibt das Areal der Verein “Markus Röhling Treibeschacht” Wanderer und Tagestouristen können sich an Wochenenden (in der Woche auf Anmeldung) einen guten Trunk und Schmaus gönnen und den im Jahr 2000 neu errichteten Pferdegöpel sowie Ausstellungen besichtigen.

Mehr dazu und Kontaktmöglichkeiten auf unserer Seite für den Markus Röhling Stolln.

Frohnauer Hammer

Modell des Frohnauer Hammer

Der Frohnauer Hammer gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges. Der Museumsrundgang führt die Besucher in das über 300 Jahre alte Hammerwerk des “Frohnauer Hammer”, in das Herrenhaus mit den historischen Wohnräumen der ehemaligen Hammermeister aus dem 19. Jahrhundert sowie zu einem sehenswerten Heimatberg, zur Schnitzausstellung und Klöppelvorführung.

Das Hammerwerk wird in Funktion vorgeführt. Drei Hämmer mit einem Eigengewicht von 100, 200 und 250 kg lagern in einem hölzernen Stempelgerüst. Als Energiequelle dient die Wasserkraft, die von einem mächtigen oberschlächtigen Wasserrad auf die Hammerwelle übertragn wird. Eie interessante Ausstellung zeigt zudem Erzeugnisse, die hier einst gefertigt wurden.

Anschrift

Sehmatalstraße 3, 09456 Annaberg-Buchholz, OT Frohnau

Öffnungszeiten

täglich 9.00 - 12.00 und 13.00 – 16.00 Uhr

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