Waschleithe

Waschleithe

Im Tal des Oswaldbaches liegt im  im westlichen Erzgebirge zwischen Grünhain nach Schwarzenberg die Gemeinde Waschleithe, welche einiges zu bieten hat. Seit längerem ist Waschleithe bei kleinen und großen Touristen, Kurgästen und Urlaubern zum Geheimtipp geworden.

Natur- und Wildpark Waschleithe

Der Natur- und Wildpark Waschleithe im Erzgebirge  bietet auf 4,6 Hektar  200 heimische und exotische Tiere in 40 Arten. Besucher können Rot- und Damwild, Waschbären, Rhesusaffen, Meerschweinchen, Zwergkaninchen, Kamerunschafe und Stachelschweine beobachten.Der Tierpark bietet zudem eine abwechslungsreiche Vogelwelt mit Sittichen, Kanarienvögel, Fasanen, Pfauen und Uhus. Ein Besuchermagnet ist das Fischottergehege, das der Erhaltungszucht dient. Kinder können im Streichelzoo Esel, Ziegen und Shetland-Ponys hautnah erleben und sich auf einem Erlebnis-Spielpark austoben.

  • Erlebnisspielplatz
  • Streichelgehege
  • Naturkundeausstellung
  • Multimediaraum
  • Aussichtsplattform
  • Kaltwasseraquarium
  • Bauernhof mit landwirtschaftlicher Ausstellung
  • frisches Landbrot aus dem Steinbackofen 
Öffnungszeiten:

geöffnet täglich 9 Uhr bis Sonnenuntergang

Kontakt:

Natur- und Wildpark Waschleithe Mühlberg 31b 08340 Waschleithe 03774-177735, 20141 zur Webseite

Dudelskirche Waschleithe

Ruine der Dudelskirche

Die Ruine der St.-Oswalds-Kirche, die im Volksmund häufig „Dudelskirche“ genannt wird ist eine der Sehenswürdigkeiten von Waschleithe. Der Grünhainer Abt Gregorius Küttner und der Annaberger Bürgermeister Wolfgang Messerschmidt sollen 1516 den Grundstein für den Bau gelegt haben. Ob sie jemals als Kapelle genutzt wurde ist nicht erwiesen, da auch Ihre Fertigstellung nirgends belegt wurde. Denn nach der Auflösung des Klosters Grünhain wurde die Kirche bereits 1536 dem Verfall preisgegeben.

Einer Sage zufolge soll der reiche Hammer- und Bergherr Caspar Klinger die Kirche als Sühne für den Mord am Elterleiner Bergherrn Wolf Götterer gebaut haben und am Tag der Weihe von einem Blitz, der das Gebäude traf, erschlagen worden sein. Im Februar 2008 wurde ein durch den Scheibenberger Künstler Peter Rehr geschaffenes hölzernes Sühnekreuz vor der Dudelskirche errichtet.

 

Heimateck Waschleithe

die Augustusburg

Waschleithe hat nicht nur historische Objekte zu bieten, denn lebendige Gegenwart ist die Schauanlage “Heimatecke am Seifenbach”. Im Jahre 1961 legte ein Bastler mit einem vom Seifenbächlein getriebenem Wasserrad den Grundstein für die Schauanlage. Pate hat wohl dabei das “Klein-Erzgebirge” in Oederan gestanden. Für die Anlage schufen in der Freizeit fleißige Schnitzer und Bastler des Ortes zahlreiche im Maßstab 1:40 naturgetreu nachgebildete Modelle von Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges.

Anschrift:

Heimatfreunde Waschleithe e.V. Talstraße 28 08358 Waschleithe Telefon: (03774) 2 29 07

Öffnungszeiten:

Mai bis Oktober Täglich 8.00 – 18.00 Uhr

Schaubergwerk “Herkules Frisch Glück”

Herkules Frisch Glück Stolln Waschleithe

Dort, wo einst drei wandernde Bettelmönche an die Pforten des Grünhainer Klosters klopften und dem Abt einen Fund anzeigten, der sich am Fürstenberg als gewaltiger Eisenstein entpuppte, entwickelte sich schon bald der Bergbau. Der Ortsname Waschleithe, der soviel wie “Erzwäsche am Hang” bedeutet, wurde erstmalig im jahre 1531 urkundlich erwähnt. Bis heute ist der Bergbau hier lebendig geblieben. Davon zeugen Stollen, Halden und vor allem die Grube “Herkules-Frisch-Glück”, die sich seit dem jahre 1922 als Schaubergwerk präsentiert. Der Frischglücker Tagesschacht wurde in den Jahren 1965/66 rekonstruiert und der Marmorsaal mit prachtvollen Mineral- und Erzstufen ausgestattet. Der Rundgang in 80 Metern Tiefe, der etwa eine Stunde dauert, gewährt einen Einblick in die harte Arbeit der Bergleute unter Tage, in Abbautechniken, Markscheidekunde und Sprengtechnik.

Anschrift:

Schaubergwerk “Herkules-Frisch-Glück” Am Fürstenberg 6 08340 Beierfeld /OT Waschleithe Telefon/Fax (0 37 74) 2 42 52

Führungen:

01.April bis 31.Oktober Di.-So. 10.00 – 17.00 Uhr (stündlich und nach Vereinbarung) Mo Ruhetag 1.November bis 31. März Di.-Sa. 10.00 – 16.00 Uhr (Führungen 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr) So., Mo. Ruhetag

Hinweise:

Der Einstieg erfolgt über 250 Stufen. Es wird festes Schuhwerk und warme Kleidung empfohlen.Bei grösseren Gruppen ist eine vorherige Anmeldung erwünscht.

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