Oberwiesenthal
die höchstgelegene Stadt Deutschlands
Die Stadt Kurort Oberwiesenthal mit ihrem Ortsteil Hammerunterwiesenthal liegt im sächsischen Erzgebirgskreis direkt an der Grenze zu Tschechien. Am Fuße des Fichtelbergs ist sie mit 914 Meter ü. NN die höchstgelegene Stadt Deutschlands und zugleich der beliebteste Wintersportort im Erzgebirge.
Fichtelbergschwebebahn
Eine Fahrt auf den 1214m hohen Fichtelberg mit unserer Schwebebahn ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Die Fichtelberg Schwebebahn, als besonderes Wahrzeichen der Stadt Kurort Oberwiesenthal, ist die älteste Seilschwebebahn Deutschlands – im Jahr 2010 wird sie bereits 86 Jahre alt. Seit Dezember 1924 bringt sie Besucher sicher auf den Fichtelberg und wieder ins Tal.
Mit 44 Fahrgästen pro Kabine schweben die 2 Gondeln mit einem Gesamtgewicht von 6,6 t bis zu 100 mal an einem Wintertag die 1175 m lange Trasse auf den höchsten Berg Mitteldeutschlands. Dabei überwindet sie einen Höhenunterschied von 303 Meter. Im Pendelverkehr startet aller 15 Minuten eine Kabine an der Tal- und Bergstation, die ihr Ziel in 3,5 Minuten erreicht. Am 22.12.1924 fand nach nur 4 Monaten Bauzeit die Jungfernfahrt mit 12 Personen statt.
Technische Daten:
Länge der Trasse: 1175m Höhenunterschied: 303m Fahrgeschwindigkeit: 7 m/s Fahrdauer: 3:30 min Fassungsvermögen je Kabine: 44 Fahrgäste +1 betriebsübliche Fahrzeit: 09:00-17:00 Uhr Parkmöglichkeiten PKW: direkt an der Talstation
Fichtelberg 1214m
Der Fichtelberg
erhebt sich innerhalb des Mittleren Erzgebirges im Naturpark Erzgebirge/Vogtland rund 1,5 km nördlich der Staatsgrenze. Am südlichen Bergfuß liegt mit dem Kurort Oberwiesenthal im Pöhlbachtal die höchstgelegene Stadt Deutschlands. Etwa 750 m südsüdwestlich befindet sich als wenig markanter Nebengipfel des Fichtelbergs der Kleine Fichtelberg (auch Hinterer Fichtelberg genannt; 1.205,6 m). Zirka 4 km südsüdöstlich erhebt sich mit dem tschechischen Klínovec(Keilberg; 1.244 m) die höchste Erhebung des Erzgebirges. In den nassen Quellmulden und Hochmooren am Fichtelberg haben zahlreiche Bäche ihren Ursprung. Der bedeutendste dort entspringende Fluss ist die Zschopau.
Fichtelberghaus
Ein erster wenngleich unbelegter Hinweis auf ein Gebäude auf dem Gipfel des Fichtelberges findet sich im 1699 erschienenen Historischen Schauplatz von Christian Lehmann. Das erste nachweisbare, von Oskar Puschmann projektierte Fichtelberghaus wurde in den Jahren 1888/89 auf dem Fichtelberg erbaut. Am 21. Juli 1889 wurde es eröffnet und 1899 erstmals durch einen Anbau erweitert. 1910 wurde das Haus wegen des Andrangs auf den höchsten Berg Sachsens nochmals vergrößert. Mit dem Bau der Fichtelberg-Schwebebahn im Jahr 1924 stiegen die Besucherzahlen weiter an.
Fichtelbergbahn
Die Fichtelbergbahn eine dampfbetriebene Schmalspurbahn, verkehrt täglich im Erzgebirge zwischen Cranzahl und dem Kurort Oberwiesenthal.
Außerdem überquert die Fichtelbergbahn sechs Brücken; die eindrucksvollste davon ist das Hüttenbachviadukt(23 m hoch, 110 m lang) unmittelbar vor der Einfahrt in den Bahnhof der Stadt Oberwiesenthal am Fuße des Fichtelberges.
Seit über 100 Jahren dampft die Fichtelbergbahn auf schmalen Gleisen, von Cranzahl in die höchstgelegene Stadt Oberwiesenthal. Dabei bewältigt die Bahn auf 17,4km Strecke einen Höhenunterschied von 238 Metern. Fahrzeiten nach Saison und Fahrplan mehrmals täglich.



