Annaberg-Buchholz
Berg- und Adam Ries Stadt
Kommen Sie mit nach Annaberg-Buchholz im Erzgebirge und folgen Sie den Spuren der 500-jährigen Geschichte der Großen Bergstadt im Erzgebirge, besuchen Sie die Zeitzeugen des Bergbaus und lernen Sie mehr über Adam Ries oder Barbara Uthmann die Kinder dieser Stadt kennen. Tauchen Sie ein in die Manufaktur der Träume oder lassen sich sich vom Klang der Orgel in der Sankt-Annen-Kirche verzaubern.
Besonders sehenswert:
Pöhlberg 832m
Der 832m hohe Pöhlberg zu dessen Füßen sich die Bergstadt Annaberg-Buchholz im Erzgebirge entwickelte.
Nach altem Wissen dürfte der Name Pöhlberg, der weiße Berg bedeuten.
Der Pöhlberg besteht überwiegend aus Basalt und hat an der Nordseite die so gennanten Butterfässer, kleine Basaltsäulen die durch einen ehemaligen Steinbruch offen gelegt wurden.
Trotz der Nähe zu Annaberg-Buchholz war der Pöhlberg lange Zeit nicht erschlossen, eine Straße auf den Gipfel wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut.
An der Auffahrt zum Pöhlberg ist linker Hand ein kleines Parkgelände mit einem Wildtiergehege und unterhalb findet jährlich die Annaberger Kät (Volksfest) statt.
Sankt Annen Kirche
Die St. Annenkirche in Annaberg-Buchholz ist eine Hallenkirche an der Schwelle zwischen Spätgotik und Renaissance und zählt zu den größten und schönsten ihrer Zeit in Sachsen. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und weithin sichtbar. Die Sankt Annenkirche wurde ursprünglich (1499) als katholisches Gotteshaus errichtet, wurde aber 1539 evangelisch-lutherisch.
Die Annenkirche ist die Größte spätgotische Hallenkirche Sachsens mit berühmtem Bergaltar, Schlingrippengewölbe, 100 Emporenreliefs und “Schöner Tür” aus dem 16. Jahrhundert. Vom Kirchturm mit seinen insgesamt 78 Meter Höhe hat man einen einzigartigen Blick auf die Stadt Annaberg-Buchholz mit seinen Stadtteilen, sowie bei schönem Wetter auch einen wunderbaren Blick ins Erzgebirge.
Kontakt:
Tel. 03733 / 4269922
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 10.00 – 17.00 Uhr Sonntag und kirchlichen Feiertage: 12.00 – 17.00 Uhr
Januar bis April Montag bis Samstag: 10.00 – 16.00 Uhr Sonntags und kirchliche Feiertage: 12.00 – 16.00 Uhr
Bergkirche Sankt Marien
die einzige Bergkirche Sachsens
Direkt am Annaberger Marktplatz wurde die Bergkirche St. Marien 1502 bis 1511 errichtet. Das Gotteshaus diente bis 1863 ausschließlich der bergmännischen Andacht, zumal die Baukosten überwiegend aus den “Wochenpfennigen” der Bergknappschaft bestritten wurden. Durch den großen Stadtbrand 1604 schwer beschädigt, wurde die Bergkirche zwischen 1614 und 1616 unter Beibehaltung der durch den spätgotischen Gründungsbau vorgegebenen Dreischiffigkeit in Renaissanceform wieder aufgebaut. Nach dem Brand von 1731 erhielt das Gotteshaus 1734 ein neues Dach und 1737 einen neuen Turm.
Nach umfangreicher Sanierung wurde die Bergkirche am 25. September 2005 mit einem neuen Nutzungskonzept feierlich eröffnet. So bleibt sie in ihrer Einmaligkeit als Zeuge mittelalterlichen Bergbaus der erzgebirgischen Montanregion erhalten und beherbergt mit der Bergmännischen Krippe einen ganz besonderen Schatz.
Die Bergmännische Krippe
wird ein unverwechselbares Markenzeichen der Berg- und Adam-Ries-Stadt etabliert. Der Ausdruck BERGstadt trifft die Charakteristik von Annaberg-Buchholz – die Lage am Hang des Pöhlberges, die umfangreichen Bergbauaktivitäten, das Schaffen berühmter Bergherren, Handwerker und Künstler und nicht zuletzt die umfassenden Sachzeugen der Bergbaugeschichte. In der einzigen knappschaftlichen Sonderkirche Sachsens „St. Marien“ kann man mit der Bergmännischen Krippe sehr eindrucksvoll die enge Verbundenheit des christlichen Glaubens mit der bergmännischen Tradition nachvollziehen. Die Gruppe besteht in diesem Jahr bereits aus 25 geschnitzten Großfiguren. Bestaunen Sie eine außerordentliche Meisterleistung erzgebirgischer Holzbildhauerkunst. Im Gegensatz zur herkömmlichen Weihnachtskrippe stellen die Figuren dieser Bergmännischen Krippe traditionelle Bergleute bzw. Bürger aus dem 16. Jahrhundert dar. So bringen nicht die drei Heiligen aus dem Morgenland dem neugeborenen Christkind ihre Gaben, sondern drei Bergbeamte aus den führenden erzgebirgischen Bergbaurevieren, aus dem Freiberger, dem Schneeberger und dem Annaberger Revier. Selbst die Heilige Familie ist mit der Darstellung von Josef als Bergzimmerer mit der bergmännischen Tradition verbunden. Die Heilandgeburt wird durch stadttypische Figurengruppen aus dem 16. Jahrhundert verkündet. So sind beispielsweise aus der Gruppe “Stadtwache” die Bettlerin und der Schutzmann, aus der Gruppe “Gelehrte” Lehrer, Pfarrer und Kurrendeknabe, aus der Gruppe “Stadtgespräch” Rufer und Hörer, die Kinder oder der Meister aus der Gruppe “Bäckerfamilie” zu bewundern.
Besichtigungszeiten:
täglich 11.00 – 17.00 Uhr
Kontakt:
Ev.-luth. Kirchgemeinde St. Annen Kleine Kirchgasse 23 09456 Annaberg-Buchholz Tel.: 03733/ 23 190
Adam Ries Museum
Warum steht Adam Ries noch heute für die richtige Lösung? Wer war eigentlich dieser „Rechenriese“, der von 1492 bis 1559 lebte? Weshalb überdauerte sein Name ein halbes Jahrtausend?
Mit dem neu gestalteten Adam-Ries-Museum, in Annaberg-Buchholz im Erzgebirge gibt es einen Ort, an dem Sie sich die Antworten nach Lust und Laune ausrechnen, sie ganzheitlich erfahren, erleben und – im wahrsten Sinne des Wortes – begreifen können!
Öffnungszeiten:
montags geschlossen Dienstag bis Sonntag: 10:00 – 16:00 Uhr
Kontakt:
Telefon: (0 37 33) 2 21 86 Johannisgasse 23 – 09456 Annaberg-Buchholz








