Scheibenberg 807m
Der Scheibenberg ist ein Tafelberg im Oberen Erzgebirge mit 807 m Höhe. Besonderes Merkmal sind die sogenannten Orgelpfeifen. Es handelt sich dabei um knapp 30m hohe Basaltsäulen, welche schon von weitem zu sehen sind. Der Scheibenberg liegt unmittelbar südöstlich der gleichnamigen Stadt Scheibenberg im Erzgebirge. Der Scheibenberg ist eine ausgewählte Stätte für die vorgesehene Kandidatur zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge. An den Orgelpfeifen befindet sich eine Skisprunganlage und auf dem 807m hohen Berg ein, in den 1990er Jahren neu errichteter, 29m hoher Aussichtsturm.
Pöhlberg 832m
Der 832m hohe Pöhlberg zu dessen Füßen sich die Bergstadt Annaberg-Buchholz im Erzgebirge entwickelte.
Nach altem Wissen dürfte der Name Pöhlberg, der weiße Berg bedeuten.
Der Pöhlberg besteht überwiegend aus Basalt und hat an der Nordseite die so gennanten Butterfässer, kleine Basaltsäulen die durch einen ehemaligen Steinbruch offen gelegt wurden.
Trotz der Nähe zu Annaberg-Buchholz war der Pöhlberg lange Zeit nicht erschlossen, eine Straße auf den Gipfel wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut.
An der Auffahrt zum Pöhlberg ist linker Hand ein kleines Parkgelände mit einem Wildtiergehege und unterhalb findet jährlich die Annaberger Kät (Volksfest) statt.
Fichtelberg 1214m
Der Fichtelberg
erhebt sich innerhalb des Mittleren Erzgebirges im Naturpark Erzgebirge/Vogtland rund 1,5 km nördlich der Staatsgrenze. Am südlichen Bergfuß liegt mit dem Kurort Oberwiesenthal im Pöhlbachtal die höchstgelegene Stadt Deutschlands. Etwa 750 m südsüdwestlich befindet sich als wenig markanter Nebengipfel des Fichtelbergs der Kleine Fichtelberg (auch Hinterer Fichtelberg genannt; 1.205,6 m). Zirka 4 km südsüdöstlich erhebt sich mit dem tschechischen Klínovec(Keilberg; 1.244 m) die höchste Erhebung des Erzgebirges. In den nassen Quellmulden und Hochmooren am Fichtelberg haben zahlreiche Bäche ihren Ursprung. Der bedeutendste dort entspringende Fluss ist die Zschopau.
Fichtelberghaus
Ein erster wenngleich unbelegter Hinweis auf ein Gebäude auf dem Gipfel des Fichtelberges findet sich im 1699 erschienenen Historischen Schauplatz von Christian Lehmann. Das erste nachweisbare, von Oskar Puschmann projektierte Fichtelberghaus wurde in den Jahren 1888/89 auf dem Fichtelberg erbaut. Am 21. Juli 1889 wurde es eröffnet und 1899 erstmals durch einen Anbau erweitert. 1910 wurde das Haus wegen des Andrangs auf den höchsten Berg Sachsens nochmals vergrößert. Mit dem Bau der Fichtelberg-Schwebebahn im Jahr 1924 stiegen die Besucherzahlen weiter an.
Keilberg 1244m ( tschechisch Klinovec)
Die höchste Erhebung des Erzgebirges liegt neben dem 1214m hohen Fichtelberg im benachbarten Tschechien und ist der mit 1244m hohe Keilberg (Klinovec).
Der Keilberg besteht aus Sedimentgesteinsschichten und ist im Grunde vulkanischen Ursprungs.
Wie auch der Fichtelberg wird der Keilberg in der Wintersaison von zahlreichen Wintersportlern genutzt und bietet darüber hinaus einen schönen Ausblick auf den Erzgebirgskamm und in die tschechischen Ausläufer des Erzgebirges.
Ein Sessellift vom am Fuße liegenden Jáchymov überwindet 428m um auf den Gipfel zu gelangen und benötigt für die fast 1700m lange Strecke 13 Minuten. Von Boží Dar aus kann man aber auch mit dem Auto auf den Keilberg gelangen.






