Besucherbergwerke im Erzgebirge
In Sachsen und speziell bei uns im Erzgebirge findet man sehr viele Zeitzeugen der Bergbaugeschichte. Auch Besucherbergwerke gibt es sehr viele. So haben Sie z.Bsp die Möglichkeit mit der Grubenbahn einzufahren, eine Seilfahrt zu machen oder sich mit einem Boot durch geflutete Gänge zu bewegen. Wir stellen Ihnen hier einige in unserer nähe liegende Besucherberkwerke vor, möchten Ihnen aber auch weitere nicht vorenthalten. Die Angabe in km stellt die Entfernung zu unser Pension dar. Je nach Ihren Interessen oder dem Alter der mitreisenden Kinder empfehlen wir Ihnen gerne das passende Besucherbergwerk.
| Geyer(2km) Ehrenfriederdorf (7km) Annaberg-Buchholz (11km)
Waschleithe (12km) | Johanngeorgenstadt (33km) Pobershau (32km) Olbernhau (41km) Deutschneudorf (54km) Dorfchemnitz (57km)
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Fortuna Stollen Deutschneudorf
Der “Fortuna Stollen” in Deutschneudorf wurde erstmalig 1620 erwähnt, dabei stand geschrieben das der Besitzer der Saigerhütte Grüntal den Fortuna Stolln auffahren darf. Ein paar Jahre später (1632) wurden die Anlagen im Zuge des 30jährigeren Krieg zerstört. Die Bergbauanlage wurde mit mehrjährigen Unterbrechungen und verschiedenen Betreibergesellschaften (zuletzt z.B. die Saxonia Morgenröte) bis Mitte des 19.Jahrhunderts betrieben. Der Bergbau wurde eingestellt, weil die Gangarten nicht mehr ergiebig waren. Als Besucherbergwerk wurde der Fortuna-Stollen am 31.Oktober 2001 eröffnet.
Führungen:
Dienstag-Sonnatg von 10:30 -16:00
Kontakt:
Fortuna Bernstein GmbH Deutschkatharinenberg 14 09548 Deutschneudorf
“Glöckl” das Lehr- & Schaubergwerk
Die Bergleute von Frisch Glück, laden Sie ein, einmal selbst Bergmann zu sein. Denn in diesem Bergwerk kann wirklich jeder aktiv die Arbeit des Bergmanns erleben. Kommen Sie ins untertägige Erzgebirge. Mit dem Bergmannsgruß “Glück auf”, möchten wir auch Ihnen das “Glöck’l” in Johanngeorgenstadt vorstellen.
Lassen Sie sich in die Untertage-Welt von Johanngeorgenstadt entführen. Vom Silberbergbau bis zur SDAG Wismut, Awird hier alles zum Anfassen erklärt und vorgeführt. Aber auch Sie dürfen Hand anlegen und erfahren, unter welchen Bedingungen die Bergleute gearbeitet haben. Gerne werden die Bergführer erzählen, warum das Schaubergwerk auch Aden Namen “Glöckl” trägt. Da die Temperatur ganzjährig 8°C beträgt, ist warme Kleidung empfehlenswert. Auch festes Schuhwerk ist angebracht. Aus Sicherheitsgründen können Kinder leider erst ab fünf Jahren einfahren! Die Führungen gehen 1-1/2 Stunden.
Führungen:
Dienstag – Freitag: 9.00, 10.30, 12.00, 13.30 und 15.00 Uhr Sonntag und Feiertag: 10.30, 12.00, 13.30 und 15.00 Uhr
Kontakt:
Schaubergwerk Frisch Glück “Glöckl” 08349 Johanngeorgenstadt Wittigsthalstraße 13-15 Link: www.frisch-glueck.de
Die Fundgrube – Sankt-Christoph
DasBergwerk ist gut begehbar und daher auch für ältere Besucher gut geeignet. Wir empfehlen festes Schuhwerk. Schutzhelm, Schutzumhang und Beleuchtung werden vom Besucherbergwerk gestellt.
Das Grubenfeld St.-Christoph liegt nördlich des Ortes Breitenbrunn an der Schachtstrasse, ca. 700m oberhalb des Bahnhofes der Bahnstrecke Johanngeorgenstadt – Schwarzenberg. Im Tal fließt das Schwarzwasser und ihm entlang führt neben den Bahngleisen die Kreisstrasse S 272 zu den gleichen genannten Städten.
Führungen:
Täglich um 1o.00 und 12.oo Uhr (Mo-Fr. auch 14:00) führen Sie unsere Bergführer ca. eine Stunde durch den St.-Christoph-Stolln und lassen Sie erzgebirgische Bergbautradition hautnah erleben.
Kontakt:
Knappschaft Breitenbrunn e.V. Schachtstr. 65 08359 Breitenbrunn Link: www.besucherbergwerk-sankt-christoph.de
Fundgrube und Erbstollen “Morgenstern” Pöhla
Der Altbergbau auf Eisen-, Zinn- und Silbererze begann im Luchsbachtal Pöhla im frühen Mittelalter mit einer Reihe von handgeschlägelten Stollen. Einer dieser frühen Zeitzeugen ist der Besucherstollen “Fundgrube und Erbstollen Morgenstern” aus dem 15. Jahrhundert, der zu einem Erzfeld mit vier Stollen gehört. Die Befahrung erfolgt auf einer Länge von 50 m. Sehenswert ist in dem Stollen ein Wolframerzvorkommen, das im UV-Licht fluoresziert. Der Besucherstollen “Morgenstern” liegt auf dem Wanderweg “Luchsbachring” und am Bergbaulehrpfad Pöhla – Rittersgrün. Der Bergbau-Lehrpfad beginnt am 250 m entfernten Besucherbergwerk Pöhla (Wismut) mit der Ausstellung ” Bergbau im Luchsbachtal”.
Führungen:
Die Führungen Dauern etwa 20 Minuten und finden von in der Zeit von Mai bis Oktober: Mo – Fr 09.00 – 15.00 Uhr Sa 10.00 – 16.00 Uhr So 13.00 – 17.00 Uhr
Kontakt:
Förderverein Freizeitzentrum mit Besucherbergwerk Luchsbachtal Pöhla e.V. Karlsbader Straße 30 08352 Pöhla Telefon (03774) 81078
Zinnkammern – Besucherbergwerk Pöhla

Einzigartige Eindrücke wird eine Besichtigung der großen Zinnkammern hinterlassen. Etwa 3km geht es mit der Grubenbahn zur Lagerstätte „Hämmerlein“ Im Querschlag 2 zeigen wir Ihnen die „Geheimnisse“ des Wismutbergbaus u. a. :
Mit einer Länge von ca. 45 m, einer Höhe von ca. 12 m und der Breite von ca. 10 m sind diese Blöcke ein beredtes Zeugnis für das fachmännische Können der Wismutbergleute der Grube Pöhla.
Aber auch:
- Bohrarbeiten von Hand und mit Bohrwagen
- Ladearbeiten mit Bagger
- Bohr- und Zündschema im Horizontalvortrieb
- Firstenstoßbau mit Befahrung des Abbaublocks
- Streckenausbau
Führungen
Die 3 ständigen Führungen finden täglich um 10.00 Uhr und 14.00 Uhr statt.
Kontakt:
Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla e.V Luchsbachtal 12 08340 Schwarzenberg / OT Pöhla Tel: 03774 81078 Link: www.zinnkammern.de
Molchner Stolln
Der Molchner Stolln in Pobershau gibt einen Einblick in die faszinierende Geschichte des Bergbaus im Erzgebirge vom großen Berggescheys um 1525 bis zu den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als die Wismut hier nach neuen Erzen suchte. Das Besucherbergwerk zeigt den Silber- und Zinnbergbau und wurde 1934 erstmals eröffnet. Nach dem 2. Weltkrieg und Erkundungen durch die Wismut im Jahre 1959 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Führungen finden im Schaubergwerk Molchner Stolln, ohne Anmeldung, immer zur vollen Stunde während der Öffnungszeiten statt. Die letzte Führung beginnt 16.00. Der Stolln ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet und für Gruppen ab 15 Personen sollte eine Voranmeldung erfolgen.
Schaubergwerk “Molchner Stolln” Dorfstraße 67 09496 Pobershau Tel.: 0 37 35 / 6 25 22 Fax: 0 37 35 / 66 02 35 Funk: 0 173 / 9 30 20 81 Email: info@molchner-stolln.de Öffnungszeiten:Täglich geöffnet von 9.00 – 17.00 Uhr Link zur Webseite: www.molchner-stolln.de
Zinngrube Ehrenfriedersdorf
Nach einer Einführung anhand von Karten und Belegmaterial erlebt der Besuch eine beeindruckende Exkursion durch die Untertageanlage eines der ältesten Bergwerke Europas. Es beginnt mit der Seilfahrt über den “Sauberger Haupt- und Richtschacht” bis in 100 m Tiefe. Auf dem etwa 2 km langen Fußweg durch Strecken und Erzabbaue werden umfangreiche Informationen zu Bergbaugeschichte, Geologie sowie Gewinnung und Aufbereitung von Zinn- und Silbererzen geboten. Die weitestgehend im Originalzustand belassenen Grubenbaue vermitteln ein anschauliches Bild der schweren Arbeit des Bergmannes. Vor oder nach der Untertageführung besteht die Möglichkeit, das Mineralogische Museum zu besuchen. An die 1000 Ausstellungsstücke aus der Ehrenfriedersdorfer Lagerstätte, Fundstücke aus dem Altbergbau und Funktionsmodelle sind zu sehen.
Anschrift:
Zinngrube Ehrenfriedersdorf Besucherbergwerk Am Sauberg 1 09247 Ehrenfriedersdorf Telefon (03 73 41 ) 25 57
Führungen:
Di. – So. 10.00 Uhr und 14.00 Uhr Erlebnisführungen Sa, So an Feiertagen und in den Schulferien jeweils 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr Touristikführungen
Dauer: Erlebnisführungen etwa 2,5 Stunden Mindestalter 10 Jahre Touristikführungen etwa 1,5 Stunden Mindestalter 6 Jahre
Hinweise:
Kindern ist der Besuch im Beisein eines Erziehungsberechtigten gestattet Asthma – Heilstollen und Edelsteinschleiferei nach Voranmeldung Veranstaltungen und Führungen für Gruppen ab 15 Personen sind auch außerhalb der angegebenen Zeiten auf Anfrage möglich. Weiterlesen
Bergbaumuseum Oelsnitz
Auf den Spuren des schwarzen Goldes
Das Bergbaumuseum Oelsnitz im Erzgebirge vermittelt dem Besucher einen umfassenden Einblick in die technische und ökonomische Entwicklung des Steinkohlebergbaus. Der Besucher des Museums lernt eine Vielzahl von Aus-und Abbauarten kennen, die mit Unterstützung vorführbarar Abbau- und Fördermaschinen die schwere Arbeit der Bergleute veranschaulichen. Die großtechnischen Anlagen befinden sich noch heute am Originalplatz.
Soweit noch vorhanden wurde die historische Inneneinrichtung der Anlage in die Restaurierung einbezogen (Eingangshalle, Dampfmaschinengebäude). Originales Inventar wurde möglichst durch vergleichbare historische Exponate anderer Provenienz ersetzt. So wurde der „typische“ Förderturm der sächsischen Steinkohle aus dem Freitaler Revier umgesetzt. Durch solche Maßnahmen wird das Industriedenkmal in seinem authentischen Funktionszusammenhang interpretiert.
Das Bergbaumuseum wurde in Anlagen des ehemaligen “Kaiserin- Augusta- Schachtes” (ab 1946: “Karl- Liebknecht- Schacht”) eingerichtet. Nachdem der Schacht 1971 stillgelegt wurde, haben traditionsbewusste Bergleute ab 1976 das Museum aufgebaut. Nach 10 Jahren Beräumungs-, Aufbau- und Gestaltungsarbeiten konnte das Bergbaumuseum zum “Tag des Bergmanns” am 4. Juli 1986 eröffnet werden und zieht seither viele bergbau, technik- und geschichtsinteressierte Besucher an.
Das Museum des Sächsischen Steinkohlebergbaus bietet
- lebendige, anschauliche Führungen
- originalgetreu gestaltetes Schaubergwerk mit funktionellen Maschinen
- Turmbefahrung mit Panoramablick
- größte noch erhaltene Dampfmaschine Sachsens mit 1800 PS in Aktion
- eines der größten deutschen Museen seiner Art
- alle Museumsbereiche barrierefrei
Anschrift:
Bergbaumuseum Oelsnitz/ Erzgebirge Pflockenstraße 28 09376 Oelsnitz/ Erzgebirge
Tel.: 037298 | 9394-0 Fax.: 037298 | 939449 E-Mail: info@bergbaumuseum-oelsnitz.de
Markus Röhling Stolln
Bereits wenige Jahre nach dem ersten Silberfund am Schreckenberg 1491 dehnte sich der Bergbau auf das spätere Grubenfeld Markus Röhling aus. Schon 1500 begann man für die Entwässerung der Gruben des Schrecken- und Schottenberges den Orgelstolln vorzutreiben. Zwischen 1500 und 1505 folgte der 10 bis 15 m tiefere “St. Anna Stollen”, der heutige Markus-Röhling-Stolln. Mit einigen Unterbrechungen wurde dieser ständig weiter vorgetrieben und 1733 der Erstneuglück-Flache-Gang, der spätere Haupterzgang der Grube, entdeckt. Bis zur Einstellung des Grubenbetriebs im Jahre 1857 wurden etwa 15,4 Tonnen Silber und 51326 Zentner Kobalterz gefördert. Damit war die Grube eine der ertragsreichsten im Annaberger Bergbaurevier. In den Jahren 1948 bis 1953 wurde die Grube Markus Röhling von der SAG Wismut aufgewältigt. Dazu wurde eine über 1000 m lange Richtstrecke aufgefahren und ein Schacht abgeteuft. auf allen angetroffenen Erzgängen wurden Erkundungsarbeiten auf Uranerz durchgeführt, jedoch wegen Mangel an abbauwürdigen Erzen 1953 endgültig eingestellt. Seit 1990 entstand im Verein Altbergbau Markus-Röhling-Stolln der Gedanke, einen Teil des umfangreichen Grubenreviers für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und im Juli 1994 konnte das Besucherbergwerk eröffnet werden. Nach etwa 600 m Fahrt mit der Grubenbahn kann der Besucher eindrucksvolle Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus von 1733 bis 1857 und des Uranbergbaus der SAG Wismut besichtigen. Die Hauptattraktion ist sicherlich das 9 m hohe Kunstrad, welches von den Mitgliedern des Vereins Altbergbau originalgetreu und voll funktionsfähig nachgebaut wurde. Neben der regulären Führung werden zu besonderen Anlässen Führungen außerhalb der Grenzen des Besucherbergwerkes angeboten. Die Führungen werden in deutsch, englisch, französisch und tschechisch durchgeführt. Die Außenaustellung wird in deutsch und englisch erläutert.
Anschrift:
Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln Sehmatalstraße 15 09456 Annaberg-Buchholz OT Frohnau Telefon (0 37 33) 5 29 79 Telefax (0 37 33) 54 26 31 E-Mail: info@roehling-stolln.de
Führungen:
täglich von 09.00 – 16.00 Uhr Dauer: etwa 1 Stunde
Hinweise:
Festes Schuhwerk , warme Kleidung (10 Grad Celsius im Stolln) bei Gruppen wird um Voranmeldung gebeten. Kindern ist der Besuch im Beisein eines Erziehungsberechtigten gestattet (ab 6 Jahren)
Erzgebirgsmuseum mit Silberbergwerk Im Gößner
Ein Besucherbergwerk direkt unter der Stadt

Im Jahre 1887 wurde das ,,Museum erzgebirgischer Alterthümer” eröffnet und 1905 in ,,Erzgebirgsmuseum” umbenannt. Die Sammlung umfasst Sachzeugen und Dokumente aus der Geschichte der Stadt Annaberg-Buchholz und des oberen Erzgebirges. Die Ausstellung widmet sich dem Bergbau, der sakralen Kunst im Spätmittelalter, dem alten Handwerk der Zinngießer, Töpfer und Posamentierer und zeigt Klöppelspitzen, Schnitzereien und historische Waffen. Auch die Darstellung bürgerlicher und bäuerlicher Lebenskultur findet Beachtung.
Im Hof des Museums ist der Eingang zum Besucherbergwerk “Im Gößner eine wohl einmalige Möglichkeit, einen Einblick in den ergiebigen Silberbergbau unter der Annaberger Altstadt um 1500 zu bekommen. Durch Baumaßnahmen im Hof des Erzgebirgsmuseums wurde ein Zugang zum Altbergbau der Stadt Annaberg-Buchholz gefunden, erkundet und ist nun für Besucher zugänglich.
- Der Rundgang durch das Museum dauert ca. 30 Minuten.
- Das Besucherbergwerk “Im Gößner” kann nur im Rahmen einer Füh-rung besichtet werden. Dieser Rundgang dauert ca. 1 Stunde.
- Die letzte Führung beginnt jeweils um 15.30 Uhr.
- Mindestalter für Bergwerksbesucher laut Besucherordnung: 6 Jahre
Das Museum und Besucherbergwerk liegt genau gegenüber der Sankt-Annen-Kirche.
Kontakt:
Große Kirchgasse 16, 09456 Annaberg-Buchholz Tel: 03733 / 23497
Öffnungszeiten:
täglich 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet
Schaubergwerk “Herkules Frisch Glück”
Dort, wo einst drei wandernde Bettelmönche an die Pforten des Grünhainer Klosters klopften und dem Abt einen Fund anzeigten, der sich am Fürstenberg als gewaltiger Eisenstein entpuppte, entwickelte sich schon bald der Bergbau. Der Ortsname Waschleithe, der soviel wie “Erzwäsche am Hang” bedeutet, wurde erstmalig im jahre 1531 urkundlich erwähnt. Bis heute ist der Bergbau hier lebendig geblieben. Davon zeugen Stollen, Halden und vor allem die Grube “Herkules-Frisch-Glück”, die sich seit dem jahre 1922 als Schaubergwerk präsentiert. Der Frischglücker Tagesschacht wurde in den Jahren 1965/66 rekonstruiert und der Marmorsaal mit prachtvollen Mineral- und Erzstufen ausgestattet. Der Rundgang in 80 Metern Tiefe, der etwa eine Stunde dauert, gewährt einen Einblick in die harte Arbeit der Bergleute unter Tage, in Abbautechniken, Markscheidekunde und Sprengtechnik.
Anschrift:
Schaubergwerk “Herkules-Frisch-Glück” Am Fürstenberg 6 08340 Beierfeld /OT Waschleithe Telefon/Fax (0 37 74) 2 42 52
Führungen:
01.April bis 31.Oktober Di.-So. 10.00 – 17.00 Uhr (stündlich und nach Vereinbarung) Mo Ruhetag 1.November bis 31. März Di.-Sa. 10.00 – 16.00 Uhr (Führungen 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr) So., Mo. Ruhetag
Hinweise:
Der Einstieg erfolgt über 250 Stufen. Es wird festes Schuhwerk und warme Kleidung empfohlen.Bei grösseren Gruppen ist eine vorherige Anmeldung erwünscht.
Dorothea Stolln

Erste Silberabbaue gab es hier schon vor1530. Außerordentlich ergiebig waren die Silbergänge von Himmlich herr in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Nachrichten dieser Zeit berichten: “…da ist es immer Himmlich Herr, das al reichste Grube genannt und zu den bauwürdigsten Gruben gezählt wird.”
Dieses bergmännische Kleinod wurde in seiner Ursprünglichkeit erhalten. Bei einem Besuch werden Sie fasziniert von mittelalterlichen Stollen- und Gangsystemen, mit Schlägel und Eisengemeißelten Grubenmauern, maschinenschachtanlagen, Ziegel- und bruchsteinmauerungen, wassertechnischen Anlagen u.v.m.
Führungen
- Kleiner Rundgang: Strecke 2,5 km, ca. 2 Std
- Bootsfahrt: ca. 1,5 Std
- Mittlerer Rundgang: Strecke 3,5 km, ca. 3 Std.
- Großer Rundgang: Strecke 7 km, ca. 4-5 Std.
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 7.00 – 15.00 Uhr (Letzte Führung 14.00) Samstag: 10.00 und 14.00 Uhr
Kontakt
Dorotheenstraße 2 09456 Annaberg-Buchholz/OT Cunersdorf
Postanschrift: Verein IG Altbergbau Dorotheastollen Cunersdorf e.V. Karlsbader Straße 4 09465 Sehma Telefon / Telefax: 03733 – 66218




